Schlussbericht Print
Aug 14, 2008 at 09:41 PM
Ausführlicher Schlussbericht über die Schach-WM.

Zusammenfassung

Unsere Schach-WM ist Vergangenheit, sie ist im grossen und ganzen gut abgelaufen. Unter dem Patronat von Bundesrat Samuel Schmid, Ständerat Dr. Hans Altherr und Nationalrätin Pascale Bruderer war sie ja auch gut beschirmt.

Mit 84 angereisten Spielern aus verschiedensten Ecken der Welt, dürfen wir zufrieden sein. Auch das offene Blitzschachturnier war zu unserer Überraschung gut besetzt, trotz des schönen Sommerabends.

Für die Sponsorensuche hatten wir zwei externe Manager angeheuert, die aber beide bald das Handtuch warfen. Begründung: Es lassen sich keine Geldgeber finden.

Das war für uns schon nicht einfach zu verstehen. Wir griffen sofort selber in die Tasten und verschickten Bittbriefe und Anfragen an Institutionen, Stiftungen, Firmen, Schachclubs und Private. Wir hofften, und siehe, wir bekamen Zusagen für die finanzielle Absicherung unseres Anlasses.

Dieses Frühjahr erfuhren wir dann aus der Zeitung, das Hotel Ekkehard werde im Juli schliessen. Dort hatten wir ja bereits die ganze Infrastruktur reserviert. Glücklicherweise stellte uns das Radisson SAS Hotel Saal und Unterkünfte zu den gleichen Konditionen zur Verfügung.

Während der ganzen Vorbereitungsphase liefen viele Detailfragen über das Internet. Eine gute Informationsplattform war unsere Homepage. Ein grosser Teil der Korrespondenz konnte mit E-Mail bewältigt werden. Ausschreibungen und Rechnungen mussten an die verschiedenen Landesverbände gesendet werden. Überweisungen klappten nicht immer aus jeder Ecke der Welt. Einige wollten erst hier vor Ort ihre Beiträge begleichen. Das verlangte Vertrauen unsererseits.

Jetzt sind die zwei WM-Wochen um, und ich darf sagen, wir haben spannenden Schachsport erlebt und interessante Menschen unterschiedlichster Herkunft empfangen dürfen.

Unsere Gäste sind allesamt zufrieden abgereist und haben uns für die Organisation der Gehörlosen und Taubblinden Schachweltmeisterschaft 2008 herzlich gedankt.

Für einen Schlussstrich ist es noch zu früh. Wir müssen jetzt erst mal Bilanz ziehen, um uns zugesicherte jedoch noch ausstehende Mittel zu erhalten.

Ausführliches über die Schachweltmeisterschaft finden Sie auf unserer Homepage www.chess08.com, dort sind die Schlussresultate aufgelistet und viele Fotos zu sehen.

 

Gregor Maier, Präsident Organisation

 


Ausführlich

Vom 19. Juli bis zum 1. August 2008 fanden die Einzel-Schachweltmeisterschaften der Gehörlosen und der Taubblinden statt. Parallel zur WM wurde ein Open für Gehörlose durchgeführt. Dieser Schlussbericht fasst den Ablauf der WM und des Open zusammen.

Teilnehmer

Es nahmen insgesamt 84 Personen aus 23 Ländern teil. In Kategorien aufgeschlüsselt sieht die Teilnehmerzahl wie folgt aus:

 

Kategorie

Anzahl Teilnehmer

Anzahl Länder

Herren

24

22

Damen

14

11

Männliche Jugend

8

7

Weibliche Jugend

4

4

Taubblinde

8

6

Open

26

15

Total

84

23

 

Die Spieler kamen aus europäischen und asiatischen Ländern. Die Teilnehmerzahl von 84 bildet ein Rekord an den ICSC-Einzelwettkämpfen. Dazu kamen rund 60 Delegierte, Offizielle sowie Touristen.

Wir erwarteten ursprünglich noch weitere Spieler, welche aber nicht eingetroffen sind oder sich sehr kurzfristig abgemeldet haben.

Spielverlauf

Herren

Kurz vor der WM sagten zwei Titelfavoriten ab. Es handelt sich um den IM D. Collutiis / ITA, der aus zeitlichen Gründen absagte, sowie den IM S. Salov / GER, dieser aus gesundheitlichen Gründen. Dass wegen diesen beiden Absagen nur noch ein IM am Turnier teilnahm, war ein kleiner Dämpfer.

Der Hauptfavorit blieb der IM V. Georgiev aus Bulgarien. Er wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Mit 9.5 Punkten aus 11 Spielen wurde er zum dritten Mal in Folge Weltmeister der Gehörlosen. Er hatte jedoch gegen zwei Hauptkonkurrenten zu kämpfen, gegen den Usbeken A. Anarkulov und den Serben V. Klasan, welche beide 9 Punkte erreichten.

 

Rang

Name

Land

Punkte

1

IM Georgiev Veselin

BUL

9.5

2

Anarkulov Alisher

UZB

9.0

3

Klasan Vladimir

SRB

9.0

4

Zajac Maros

SVK

6.5 / 73.5 BH / Elop. 2195

5

Kovalenko Volodymir

UKR

6.5 / 73.5 BH / Elop. 2049

6

FM Szurovszky Elek

HUN

6.5 / 73.0 BH

Damen

Die Damen-WM war fast besser besetzt als die Herren-WM, es nahmen zwei FIDE-WIM und zwei WFM teil.

 

Rang

Name

Land

Punkte

1

WIM Baklanova Tetiana

UKR

7.5

2

WIM Gerasimova Olga

RUS

7.0

3

Gonchar Svitlana

UKR

6.5

4

Myronenko Natalya

UKR

5.5

5

WFM Ryvova Anna

CZE

5.0 / 45.0 BH

6

Zhukovskaya Nina

KAZ

5.0 / 44.0 BH

Junioren

Bei den Junioren wurde entschieden, dass die Kategorien Männliche Jugend und Weibliche Jugend zusammengeführt werden und jeder gegen jeden spielen muss, die Auszeichnungen aber nach Geschlecht getrennt vorgenommen werden. Teilnahmeberechtigt ist man bis zum Alter von 19 Jahren.

Die Sieger der letzten Einzel-WM, FM S. Zaynidinov bei den Junioren sowie A. Mucha bei den Juniorinnen, konnten ihren Titel verteidigen.

 

Männliche Jugend:

 

Rang

Name

Land

Punkte

1

FM Zaynidinov Sirojiddin

UZB

10.0

2

Ovcharov Taras

UKR

9.0

3

Martin Lewis

ENG

7.0 / 29.5 SB

 

Weibliche Jugend:

 

Rang

Name

Land

Punkte

1

WCM Mucha Annegret

GER

9.0

2

Osypova Alona

UKR

4.0

3

Blazhina Veronika

RUS

1.5

Taubblinde

Zum ersten Mal fand die WM der Taubblinden statt. Der Aserbaidschaner A. Slepsov gewann die erste Austragung. Der Pole M. Chojnowski wurde bloss auf Grund einer geringeren Eloperformance zweiter.

Da bisher noch nie eine Taubblinden-WM organisiert wurde, konnten an dieser Austragung Erfahrungen gesammelt werden, zumal klare Regeln im Bezug auf die Taubblindheit fehlen.

Es ist offensichtlich, dass vollständig Taubblinde einen Nachteil haben gegenüber Hörsehbehinderten. Vollständig Taubblinde können nur schlecht Schachtheorie studieren, während Hörsehbehinderte wohl noch etwas sehen und/oder hören können, was das Schachspiel und -studium einfacher macht.


Vielleicht sollten in Zukunft die Regeln der IBCA, in Bezug auf die Teilnahmeberechtigung wie auch auf die Ausrüstung, angewendet werden – es gab an dieser WM Probleme wegen Fehlens an Blinde angepasster Schachuhren.

 

Rang

Name

Land

Punkte

1

Slepsov Aleksandr

AZE

6.5 / 18.25 SB / Elop. 2106

2

Chojnowski Marcin

POL

6.5 / 18.25 SB / Elop. 1996

3

Puda Dusan

CRO

5.0

Open

Das ICSC-Open zählt nicht zur WM, wird aber immer parallel zu einer WM durchgeführt. Es ist primär für Spieler gedacht, welche sich nicht für eine WM qualifizieren konnten. Die ersten 10 des Opens erhielten ein Preisgeld.

 

Rang

Name

Land

Punkte

1

Checiak Krzysztof

POL

8.0

2

Cimesa Rade

SRB

7.0

3

Chernov Igor

RUS

6.0

Rahmenanlässe

Eröffnungsfeier

Die von Gabriela Uhl moderierte Eröffnungsfeier am 20. Juli im Radisson SAS wurde durch Ansprachen von Kurt Gretener, Präsident des Schweizerischen Schachbundes, von Gregor Maier, dem Präsidenten des OK-Teams sowie von Michele Visco, dem Präsidenten des ICSC begleitet. Es gab ein Defilee aller teilnehmenden Länder. Anschliessend wurde ein Apéro offeriert.

Die Delegierten der Präsidentenkonferenz der deutschsprachigen Dachverbände waren auch an der Feier anwesend, was uns freute.

Blitzturnier

Am Freitag, den 25. Juli wurde ein offenes Blitzturnier organisiert, an dem auch die lokale Bevölkerung teilnehmen konnte. Mit 52 Teilnehmern, davon 32 aus dem Ausland war das Interesse sehr gross. Das neunrundige Turnier wurde vom späteren Open-Sieger Checiak Krzysztof aus Polen, gefolgt vom Vize-Weltmeister, dem Usbeken Anarkulov Alisher gewonnen. Dritter wurde der St. Galler Lokalmatador Halit Redzepi.

ICSC-Kongress

Am Sonntag, den 27. Juli, fand der 29. Kongress des Weltschachverbandes für Hörbehinderte, des ICSC, im Radisson SAS statt.

Es nahmen 33 Delegierte aus 24 Landesverbänden teil.

Beschlossen wurde die Aufnahme dreier neuer Landesverbände: Indien, Serbien und Moldawien. Es wurde über Anträge abgestimmt und Landesverbände konnten für die Organisation einer WM oder einer Kontinentalmeisterschaft kandidieren.

Ausflug

Für diejenigen, welche nicht am Kongress vom 27. Juli teilnahmen, wurde ein Ausflug zum Hohen Kasten sowie nach Appenzell organisiert. So konnten sie die Ostschweiz ein bisschen kennen lernen. Auf dem Hohen Kasten spielte das Wetter nicht richtig mit, doch die Teilnehmer, rund 90, zeigten sich trotzdem zufrieden.

Die Transportorganisation half auch bei individuellen Ausflügen bei der Beratung.

Deaf-Bar

Im Gehörlosenzentrum „Habsburg“ in St. Gallen wurde am 26. und am 29. Juli eine Bar für Gehörlose organisiert. Hier konnten die Spieler Gehörlosen aus der Region begegnen und kennenlernen, was geschätzt wurde.

Schlussfeier

Die Schlussfeier am 31. Juli mit 148 angemeldeten Personen fand im Radisson SAS statt. Nach der Siegerehrung wurde ein dreigängiges Menü offeriert. Begleitet wurde die Schlussfeier von einer kleinen Einlage und von vielen Dankesbekundungen.

Lokalitäten

Spielsaal

Die Schach-WM wie auch der ICSC-Kongress wurden im Radisson SAS Hotel in St. Gallen durchgeführt. Als Ersatz für das sich in Renovation befindende Hotel Ekkehard.

Im 2. Stock befand sich der Spielsaal. Von der Grösse her war der Spielsaal an der unteren Grenze. Für die Spieler hatte es genügend Platz, die Zuschauer hatten aber den Nachteil, dass sie nicht alle Bretter gleich gut überblicken konnten. Dies war eine Folge des unerwarteten Wechsels des Spielortes.

Abgetrennt vom Spielsaal war ein Pausenraum, eine Stehbar, in der die Spieler wie auch andere sich zu einem Kaffee usw. zurückziehen konnten. Daneben hatten wir noch einen Analysenraum sowie ein Büro gemietet. Trotz des etwas engen Spielsaals konnte der Ort als angenehm betrachtet werden.

Unterkünfte

Für die Spieler und die Begleitpersonen (Trainer, Offizielle, Familien), rund 150 Personen, wurden verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten angeboten.

Wir buchten das Hotel Jägerhof und das Hotel Gallo vollständig. Sie offerierten uns Spezialpreise. Diejenigen, welche in diesen beiden Hotels keine Zimmer mehr bekamen, wurden kurzfristig ins Hotel Weisses Kreuz und Hotel Elite verlegt. Alle diese Hotels befinden sich in Gehdistanz zum Spielort im Radisson SAS.

Dazu wurden rund 20 Zimmer im Hotel Radisson SAS gebucht, ebenfalls zu Spezialpreisen.

Für finanziell schwächere Länder wurde eine Gruppenunterkunft in Goldach angeboten. Der Transport zwischen Goldach und St. Gallen wurde durch die WM-Organisation mit Mietbussen abgewickelt.

Verpflegung

Für alle Interessierten wurden Mittag- und Abendessen im Radisson SAS angeboten. Für Schachspieler aus einkommensärmeren Ländern offerierten wir einen Rabatt. Das Angebot der Verpflegung im Radisson SAS mittags und abends wurde von rund 80 Personen genutzt.

Transportwesen

Der Transport wurde vorwiegend mit zwei Mietbussen, welche zwei Wochen zur Verfügung standen, abgewickelt. Bei zu wenig Fahrgästen wurden je nach Wirtschaftlichkeit und Zeitaufwand Privatautos eingesetzt oder auf die Eisenbahn verwiesen. Für den Sonntagsausflug wie für den Rücktransport zum Flughafen wurde ein Car gebucht.

Sponsoring

Für die Sponsorensuche hatten wir zwei externe Manager angeheuert, die aber beide bald das Handtuch warfen. Begründung: Es lassen sich keine Geldgeber finden.

Das war für uns schon nicht einfach zu verstehen. Wir griffen sofort selber in die Tasten und verschickten Bittbriefe und Anfragen an Institutionen, Stiftungen, Firmen, Schachclubs und Private. Wir hofften, und siehe, wir bekamen Zusagen für die finanzielle Absicherung unseres Anlasses.

Ausbildungen

Im Vorfeld der WM besuchten drei Mitarbeiter einen Kurs in der Bedienung der Schachsoftware Chessbase. Mit dem angeeigneten Wissen konnte das Team selbständig Bulletins erstellen.

Öffentlichkeit

PR

Es wurde im Vorfeld ein Inserat in der Schweizer Schachzeitung wie auch im Gehörlosenmagazin Visuell Plus aufgeschaltet. Daneben wurde es in den Agenden lokaler Medien (wie das St. Galler Tagblatt) erwähnt und auf verschiedenen Websites (ostevent.ch, myswitzerland.com, fide.com usw.) auf die WM hingewiesen.

Die eigene Homepage chess08.com lieferte während der WM tagesaktuelle Resultate und Partien zum herunterladen bzw. zum nachspielen. Daneben wurden viele Fotos online gestellt – Gehörlose sind visuell orientiert. Die Internetplattform wurde rege genutzt.

Medien

Über die Schach-WM wurde in verschiedenen Medien berichtet.

Das St. Galler Tagblatt publizierte drei Artikel über die Schach-WM, ein weiterer folgt nach der WM. Die Schweizerische Schachzeitung und das Gehörlosenmagazin Visuell Plus berichten auch über die WM.

Die Fernsehsender Tele Ostschweiz sowie Tele Top zeigten einen Beitrag zur WM.

Über die WM berichtete der Deutsche Schachbund im Internet mehrfach auf seiner Hauptseite.

Dazu gibt es weltweit Berichte in den lokalen Medien der Mitgliederverbände.

Zuschauer

Die Zuschauer waren bunt gemischt. Es waren weniger Zuschauer anwesend als erwartet – insgesamt grob geschätzt 50 verschiedene Leute. Dazu noch Zuschauer, die mit den Spielern mitgereist waren. Dennoch konnten wir feststellen, dass es eindeutig mehr waren als an früheren Austragungen.

Danksagungen

Finanzierungen

Wir danken folgenden Institutionen und Stiftungen, die diese WM ermöglichten, die Reihenfolge geht nach dem zugesicherten oder überwiesenen Beitrag: Max Bircher Stiftung, Accentus Swiss Chess, Denk an mich – Ferien für Behinderte, Dr. Georg und Josi Guggenheim-Stiftung,  René und Susanne Braginsky Stiftung, ig St. Galler Sportverbände, Schweizerischer Gehörlosenbund SGB-FSS, Sonos, Behinderten und Gehörlosenseelsorge des Bistums St. Gallen, Kath. Gehörlosenseelsorge Zürich, Evang. Ref. Pfarramt für Gehörlose St. Gallen.

Daneben bekamen wir viele kleinere Beiträge von Schachvereinen aus der ganzen Schweiz sowie von Privaten. Die Kosten für das Turnierheft konnte durch die Inserate abgedeckt werden.

Lokalitäten

Beim Hotel Radisson SAS bedanken wir uns für die sehr gute Zusammenarbeit, obwohl wir erst im Mai erfuhren, dass die WM dort stattfinden wird. Es hat uns sehr gefreut, dass das Radisson SAS bereit war, die Konditionen des Hotels Ekkehard zu übernehmen, so dass uns durch den Wechsel kein finanzieller Verlust entstand.

Bei den Hotels Gallo, Jägerhof und Weisses Kreuz bedanken wir uns ganz herzlich für die gute Zusammenarbeit und dafür, dass sie bereit waren, uns Sonderrabatte, die nicht unwesentlich waren, zu gewährleisten. So war der finanzielle Aufwand für die Spieler geringer. Der Gruppenunterkunft in Goldach danken wir für das uns entgegengebrachte Vertrauen, und dass sie sich, bezüglich der verminderten Belegung im letzten Moment, flexibel zeigten und wir für die leeren Betten nicht zahlen mussten.

Mitarbeiter

Das ganze OK-Team war zwei Wochen lang intensiv bei der Arbeit. Dafür werde ich mich beim Team anlässlich eines Schlussbanketts im Oktober bedanken.

Nicht zu vergessen sind die Mitarbeiter, welche während der zwei Wochen für uns da waren und einen ausserordentlichen Einsatz leisteten.

ICSC

Beim Weltschachverband für Hörbehinderte, ICSC, bedanke ich mich für das entgegengebrachte Vertrauen in unsere Organisation.

 

 

Gregor Maier, Präsident Organisation

Max Bircher

Max Bircher
Accentus Swiss Chess
Denk an mich - Ferien für Behinderte

Dr. Georg und Josi
Guggenheim-Stiftung
Sonos
Gehörlosen Club St. Gallen

René und Susanne Braginsky Stiftung
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